Markus Marouschek

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Hero of the Day: Markus Marouschek

Panaceo-Athlet Markus Marouschek versorgt Kunden in der Apotheke Wilhelmsburg - auch während der Corona Krise.

Markus Marouschek ist als Läufer im Panaceo-Sportler Team und beruflich in der Apotheke Wilhelmsburg tätig. Er ist einer von vielen Helden und Heldinnen, die auch während dieser schweren Zeit des Corona Virus im Dienst sind. Trotz des anstrengenden Arbeitsalltags hat er noch Zeit gefunden, um uns im Interview Fragen zur derzeitigen Situation zu beantworten.

Markus, wie hat sich dein Arbeitsalltag aufgrund des Corona Virus verändert?

Ich weiß gar nicht wo ich zuerst anfangen soll…Primär geht es jetzt darum unsere Kunden so gut wie möglich mit ihren persönlich notwendigsten Medikamenten zu versorgen. 

Wir bekommen nun, um den Patienten den Weg in die Ordination zu ersparen bzw. eine Überfüllung im Warteraum zu verhindern, von Ärzten laufend Verordnungen per Mail, -Fax, -Post, -ELGA-System oder Botendienst in die Apotheke geschickt. Die Rezepte werden so schnell es geht von uns abholbereit abgepackt und alphabetisch sortiert. 

Ganz großes Thema ist natürlich auch die Sicherheit und (Selbst)Schutz. Es dürfen sich nicht mehr als 3 Kunden gleichzeitig in der Apotheke aufhalten. Als „Spuckschutz“ dient eine Plexiglasscheibe zwischen Apothekenpersonal und Kunden an der Tara. Wir selbst tragen Handschuhe und Mundschutz. 

Ansonsten sind es leider Dinge die uns den Alltag nicht leichter machen…wie zB. glühende Telefonleitungen, Knappheit bei diversen Präparaten, Zeitdruck etc.

Für was bist du in dieser schwierigen Zeit besonders dankbar?

Ich bin sehr froh darüber, dass die Kunden in dieser schwierigen Zeit Verständnis zeigen, indem sie friedlich und geduldig und vor allem mit Respekt, uns und einander begegnen. 

Auch ist schön zu sehen wie die jüngere Generation (sei es Angehörige, Nachbarn oder freiwillige Helfer) tatkräftig ältere oder gefährdete Personen unterstützt.  

Was glaubst du, was wir aus dieser Krise lernen können?

Hierzu ein Beispiel: 

Herr Mustermann lässt sich sechs (anstelle der üblichen zwei) Packungen Insulin verordnen. Die Idee finden andere Kunden auch gut und kopieren diese Vorgehensweise. Was passiert?! Die erhöhte Nachfrage lässt die Insulinpräparat-Herstellung kollabieren.

Herr Mustermann und ein paar andere freuen sich, dass sie nun mehr als genug zuhause vom jeweiligen Medikament im Kühlschrank haben…der Rest geht leer aus und kann nur hoffen, dass sich die Produktion so schnell wie möglich erholt. 

Wir dürfen in Zeiten wie diesen auf keinen Fall egoistisch- sondern immer mit Nachsicht und Respekt handeln.

Markus, wir möchten von Herzen dir und deinen Kollegen und Kolleginnen DANKE sagen für deinen Einsatz!